Über uns

Wir, Sergio und Sarah Priti Casini, führen eine Bio-Berglandwirtschaft Bergzone 3 und halten tibetanische Hochlandrinder (Yaks und Naks), Ziegen, Regenbogenforellen Aufzucht- Mast und Kleintiere. Unser Ziel ist eine hohe Artenvielfalt an Pflanzen, Tiere, Insekten etc. auf unserem kleinen Flecken Erde zu halten, um somit den natürlichen Kreislauf wieder herzustellen.

sergiopriti

Der Wunsch nach einer intakten Natur entstand auf unserer Europa-Tournee mit Pferdekutsche im Jahre 2007. Die Bewohner der Monokulturen-Dörfer (Kartoffeln, Mais für Tierfutter, etc.) berichteten von Krankheiten und schlechter Gesundheit der Bewohner, was auch offensichtlich erkennbar war. Wir überlegten lange was wir mit diesen Informationen anfangen sollen. In Ungarn, einem der 6 bereisten Länder, entschieden wir, in die Schweiz zurückzukehren und eine biologische Landwirtschaft zu betreiben. Seit dem 2013 bewirtschaften wir nun das Grundstück im Stampferli in Sangernboden.

Uns ist eine äusserst tierfreundliche Haltung wichtig. Diese bedeutet, dass die Tiere ein schönes Leben haben. Beispielsweise halten wir weniger Regenbogenforellen in unseren Teichen als es die Bio-Richtlinien erlauben. Als Dankeschön dürfen wir den Forellen oft zu sehen wie sie in die Luft springen um Mücken zu fangen.

Die tibetanischen Hochlandrinder haben jederzeit freien Zugang zur Weide, wo sie auch ihre meiste Zeit verbringen. Auch die kleinen Ziegen gehen bereits in ihren ersten Lebenstagen mit der Herde zum täglichen Weidegang. Der Bezug zur Herde und zur Mutter wird dadurch verstärkt sowie wirken die Jungtiere gesünder auf uns als im Stall lebende „Gizzis“.

Wie Sie gelesen haben, hatten alle unseren tierischen Erzeugnisse freien Auslauf und ausreichen Platz. Für den Konsumenten bedeutet dies, dass das Fleisch oder der Fisch Muskeln gebildet hat und somit röter, reifer, geschmacksvoller und gehaltvoller an Inhaltstoffen ist. Biologisch, naturnahe Landwirtschaft ist uns daher ein Anliegen, weil ein geschlossener Kreislauf der Natur in Harmonie funktioniert und somit eine sicherere Grundlage der Lebensmittelversorgung bietet. Gemäss unserer Philosophie, fängt der Grundgedanke beim Pflanzen eines Samens an. Unsere Pflanzen, Gemüse werden mit Liebe angepflanzt, bearbeitet und geerntet wie auch die Tiere mit Sorgfalt, Respekt und viel Liebe gepflegt und aufgezogen werden. Dies bedeutet für uns auch, dass wir unsere Tiere bei der Schlachtung begleiten, damit sie beim Sterben einen ruhigen Plusschlag haben.

Wir freuen uns darüber, dass bereits einige Menschen unsere Arbeit schätzen und sich mit dem Kreislauf der Natur auseinandersetzen.